Camouflage Outfits

Ganz nach dem Motto "Make Camouflage great again" widme ich diesen Blogpost voll und ganz dem Thema Camouflage.

Ursprünglich stammt das Wort aus dem Französischen und heißt übersetzt so viel wie: Verschleierung oder Tarnung.

Tarnung dient dazu, das Erscheinungsbild eines Individuums oder einer Sache so zu verändern, dass sie nicht mehr oder nur noch mit Mühe zu erkennen sind. Dies geschieht zum Beispiel mit Hilfe von Kleidung mit Tarnmustern und -farben. Je nach vorherrschender Umgebungsfarbe sind z. B. die Kampfanzüge von Soldaten weiß (im Winter) oder in Erd- und Olivtöne gefleckt eingefärbt und somit für den Feind schlechter wahrnehmbar.

Die ersten Outfits, die ich euch vorstellen möchte, sind ein gutes Beispiel dafür. Ich habe diese in Erdtöne gehalten und dadurch einen typischen Military-Look erzeugt. Im Wald oder im Gelände wäre ich so nur sehr schwer zu erkennen, aber seht am besten selbst...

Wie oben bereits erwähnt, sind die "Kampfanzüge" der Soldaten im Winter weiß-grau-schwarz gehalten. Allerdings habe ich das Hauptaugenmerk bei meinem 1. Double Camouflage Outfit nicht auf Tarnung gelegt - durch die roten Accessoires wird es zu einem absoluten Eyecatcher, aber dazu später mehr.

Kombiniert man zwei Muster miteinander, ist es sehr wichtig darauf zu achten, dass diese miteinander harmonieren. So würde ich zum Beispiel nie ein Karo-Hemd zu einer Camouflage Hose anziehen, das Gleiche gilt für Punktmuster in Kombination mit Streifen, in manchen Fällen kann man verschiedene Muster allerdings trotzdem kombinieren. Ich habe in letzter Zeit bereits einige Blogposts zum Thema Mustermix gelesen und viele behaupten, es könnte ein neuer Trend werden.

Bei meinem Doppel-Camouflage-Look sind sowohl das Tarnmuster als auch die Farbtöne identisch! Es funktioniert allerdings ebenfalls mit unterschiedlichen Farben, hier ein Beispiel dafür:

Diese Kombination ist für viele vielleicht etwas zu gewagt, ich denke jedoch, dass die Kleidungsstücke gut zusammenpassen. Durch das zusätzliche Streifenmuster beim Cap und den Socken widerspreche ich sogar einer der wichtigsten Styling-Regeln, dennoch finde ich das Outfit sehr harmonisch. Man sollte allerdings unbedingt darauf achten, dass das Outfit zusätzlich zur Mustermischung nicht zu farbenfroh wird, so finden sich in jedem Kleidungsstück weiß und schwarz wieder.

Wie man farbenfrohe Camouflage-Outfits kombiniert, möchte ich Euch bei meinen nächsten Fotos zeigen, denn diese liegen meiner Meinung nach gerade total im Trend.

Wie ihr auf den Fotos sehen könnt, setze ich bei meinen Outfits immer nur einen farblichen Akzent. Rot, Orange und Gelb eigenen sich meiner Meinung nach besonders gut dafür, da sie optisch herausstechen. Am besten setzt man die Accessoires so ein, dass die Signalfarbe zwei- bis dreimal an verschiedenen Stellen des Outfits, z. B. Tasche, Cap, Sonnenbrille, Gürtel, Schuhe oder Socken, auftaucht.

Wer Probleme hat, die richtige Farbzusammenstellung zu finden, kann immer noch auf simplere Kombinationen zurückgreifen. Schwarz und Weiß kann man zu jedem Kleidungsstück in Camouflage tragen. Am liebsten trage ich dabei die Schuhe in der gleichen Farbe, wie das Nicht-Camoulage-Kleidungsstück oder halte das komplette Outfit zweifarbig.

Im letzten Abschnitt meines Blogposts möchte ich auf Camouflage-Accessoires eingehen und erklären, wie man sie meiner Meinung nach am besten kombiniert.

Wenn man sich bei seinem Outfit an die "Drei-Farben-Regel" hält, kann man eigentlich nichts verkehrt machen. Wer sich nicht sicher ist, kann natürlich erneut nur zwei Farben einsetzen, wobei ich das Camouflage-Kleidungsstück, was sich letztlich aus einem Muster mit mehreren Farben zusammensetzt, nur als eine Farbe zähle.

Bei meinem Outfit ist das Accessoire ein Desert Camouflage Rucksack; Desert, weil die Töne an die Wüste angepasst sind, also helle Braun- und Sandtöne. An diesen Farben habe ich mich auch bei der Wahl meiner Hose und des Kapuzenshirts orientiert, dass beide nicht komplett die gleiche Farbe haben, ist allerdings nicht schlimm, da beide Farbtöne im Rucksack wiederzufinden sind. Durch die schwarzen Stiefel, das Layershirt und den Hoodie setze ich nochmal einen zusätzlichen Kontrast, um optisch nicht ganz in der Wüste zu verschwinden. Dadurch ist es natürlich kein typischer Military-Look mehr, aber ich finde das Outfit so wesentlich interessanter.

Ich hoffe, ihr hattet Spaß beim Lesen meines Beitrages, wenn ihr noch Fragen oder Anregungen habt, schickt mir gern eine E-Mail oder Direktnachricht auf Instagram.

Ich freue mich immer über ein Feedback von Euch :)

Alle Outfits inkl. verlinkter Marken findet ihr auf meinem Instagram Account: tommeeblack